Eishockey? Absolut!

Deine Mannschaft mit Herz und Leidenschaft – für alle Generationen!

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Zum Abschluss der Spielzeit 2025/26 reisten die Mad Dogs Mannheim am Sonntag, den 08. März 2026, in die Schweiz. In der Patinoires du Littoral (ancien) traf unser Team im Rahmen eines Freundschaftsspiels auf die Neuchâtel Hockey Academy und setzte sich vor 49 Zuschauern verdient mit 4:1 (0:0 | 2:0 | 2:1) durch.
Nach einer herausfordernden DFEL-Saison 2025/26, in der die Mad Dogs als Tabellenletzte die Playoffs verpassten, bot dieses internationale Testspiel die Gelegenheit, die Spielzeit sportlich positiv abzuschließen – und ein Zeichen zu setzen. Die Mannschaft von Headcoach Tim Bernhardt nutzte diese Chance eindrucksvoll.
Die Partie begann intensiv. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, wobei Mannheim zunehmend Spielkontrolle übernahm. Bereits nach 1:50 Minuten musste Mannheim die erste Strafzeit hinnehmen (Behinderung gegen Martina Schrick), doch das Unterzahlspiel blieb ohne Folgen .
Die Mad Dogs erspielten sich durch die Reihen um Klare, Stephainski und Schmitz mehrere gute Möglichkeiten, scheiterten jedoch zunächst an Neuchâtels Torhüterin Nina Paiva.
Defensiv präsentierte sich Mannheim stabil und konzentriert. Kapitänin Tara Schmitz führte ihre Defensive souverän, während Annika Asplundh im Tor jederzeit Sicherheit ausstrahlte. Mit einem torlosen 0:0 ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel erhöhten die Mad Dogs den Druck – und belohnten sich endlich.
In der 33. Minute (32:48) erzielte Annika Stephainski mit einem entschlossenen Abschluss das verdiente 0:1. Nur knapp zwei Minuten später folgte der nächste Treffer: Shani Rossignol traf in der 35. Minute (34:43) nach starker Vorarbeit von Lucia Schmitz und Nele Zimmermann zum 0:2. Dieser Treffer sollte sich später als Game-Winning-Goal erweisen.
Mannheim blieb spielbestimmend, ließ defensiv kaum etwas zu und zeigte in dieser Phase genau die Konsequenz, die in der abgelaufenen DFEL-Saison phasenweise gefehlt hatte.
Auch im letzten Abschnitt blieb Mannheim konzentriert. In der 44. Minute (43:51) erhöhte Alyssa Wruble nach sehenswertem Zusammenspiel mit Felina Klare und Jennifer Miller auf 0:3.
Neuchâtel verkürzte in der 47. Minute (46:42) durch Inès Berset in Unterzahl auf 1:3. Kurzzeitig kam nochmals Spannung auf.
Doch die Antwort der Mad Dogs folgte eindrucksvoll: Nachdem Neuchâtel im Tor gewechselt hatte (Paiva raus, Paroz rein), setzte Mannheim ein weiteres Highlight. In Unterzahl traf Lucia Schmitz nach Vorarbeit von Felina Klare in der 52. Minute (51:22) zum 1:4 – ein stark herausgespielter Shorthander und zugleich der Schlusspunkt der Partie.
Besonders erfreulich war die mannschaftliche Geschlossenheit. Vier unterschiedliche Torschützinnen unterstreichen die offensive Breite des Teams.
- Annika Asplundh überzeugte mit Ruhe und Übersicht im Tor.
- Die Defensive um Tara Schmitz, Zimmermann, Junnila, Reichelt und Schrick stand kompakt.
- Offensiv sorgten drei Reihen konstant für Druck.
- Ein Unterzahltor und disziplinierte Special Teams rundeten die Leistung ab.
Auch wenn die DFEL-Saison 2025/26 sportlich nicht wie erhofft verlief und die Mad Dogs die Playoffs verpassten, zeigte dieses Spiel deutlich das Potenzial und den Charakter der Mannschaft. Der Sieg in Neuchâtel war ein verdienter und wichtiger positiver Abschluss einer intensiven Spielzeit.
Die Partie bot zudem die Möglichkeit, Selbstvertrauen zu tanken und mit einem guten Gefühl in die Offseason zu gehen. Aufbauarbeit, Entwicklung und Zusammenhalt – all das war in diesem Spiel deutlich zu erkennen.
Ein verdienter 4:1-Erfolg in der Schweiz, ein starker gemeinsamer Auftritt und ein versöhnlicher Abschluss der Saison 2025/26.
Let’s go, Mad Dogs! 🐾🥅
Foto: @the_g_24_

Mo, 23. Februar 2026

Mo, 02. Februar 2026